Achter-Weltmeister in Leipzig am Start: Ergometertest und 6.000-Meter-Langstrecke im Zweier
Deutschland-Achter verteidigen, andere hungrige Ruderer drängen hinein: Der Startschuss beim Kampf um die Rollsitze im Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes fällt am Wochenende in Leipzig. Am Samstag wird auf dem Ergometer über die olympische Renndistanz von 2.000 Meter die individuelle Leistungsfähigkeit überprüft, am Sonntag ab 9.30 Uhr steht die ruderische Ausdauer bei der Langstrecke über 6.000 Meter im Zweier auf dem Prüfstand.
„Der Einstieg in die Saison ist sozusagen das ‚Warming-Up’ für die Kleinboot-Meisterschaften drei Wochen später in Brandenburg. Ich erwarte, dass alle gut in die Saison kommen“, sagte Trainer Ralf Holtmeyer, der vom Dortmunder Ruderleistungszentrum 14 Ruderer in sieben Zweiern in Leipzig an den Start bringt. Dabei sind alle Ruderer aus dem Weltmeister-Achter des Vorjahres, sie gehen in ähnlichen Zweier-Kombinationen an den Start: Die Deutschen Kleinbootmeister Gregor Hauffe/Florian Mennigen bilden genauso ein Paar wie die Vorjahressieger von Leipzig Toni Seifert/Sebastian Schmidt und Kristof Wilke/Richard Schmidt. Nur Urs Käufer fährt jetzt zusammen mit Jochen Urban, der nach einjähriger Pause zurückkehrt, und Filip Adamski steigt mit Hanno Wienhausen aus dem letztjährigen Vierer ins Kleinboot.
Die sieben Zweier vom Dortmunder Ruderleistungszentrum:
- Gregor Hauffe/Florian Mennigen (RTHC Bayer Leverkusen/Ratzeburger Ruderclub)
- Toni Seifert/Sebastian Schmidt (RTHC Bayer Leverkusen/Mainzer RV)
- Kristof Wilke/Richard Schmidt (RC Undine Radolfzell/RV Treviris Trier)
- Urs Käufer/Jochen Urban (Ulmer RC/Crefelder RC 1883)
- Hanno Wienhausen/Filip Adamski (RTHC Bayer Leverkusen/Mannheimer RG Baden)
- Ivan Saric/Max Bandel (Frankfurter RG Germania/RV Saarbrücken)
- Lukas Müller/Maximilian Reinelt (RC Germania Düsseldorf 1904/Ulmer RC Donau)
Nicht an den Start gehen können in Leipzig Falk Müller und Thomas Protze aus dem Vierer von 2009. Für Falk Müller kommt nach überstandener Blinddarm-Operation ein Wettkampfstart genauso zu früh wie für Thomas Protze, der sich nach Rückenproblemen aber auch schon wieder im Training befindet.