29. Mai 2012 | Panorama | von Ruder-Event GmbH & Co. KG

RBL 2012: DRC Hannover - Klasse halten ist angesagt

Nachdem das vergangene Jahr für die Mannschaft vom Deutschen Ruder-Club Hannover (DRC) durchwachsen begann und nach einem leidenschaftlichen Schlussspurt die erste Liga gesichert wurde, setzt sich das Team als oberste Priorität die Klasse zu halten.

Und das am besten von Anfang an!
Der Club-Achter des DRC gehört zum Beginn der vierten flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) zu denjenigen Teams, die von Anfang an in der ersten Liga ihr Können unter Beweis stellen. "Klassenerhalt" wurde als Ziel gesetzt, da auf der einen Seite das Leistungsniveau in der ersten sowie zweiten Liga sehr stark in den letzten beiden Jahren angestiegen ist und weil man in der vierten Saison auf Leistungsträger wie Felix Oelmann und sehr wahrscheinlich auch Nils-Rüdiger Baade verzichten muss. Außerdem hat auch Sturmius Exner die Crew aus studentischen Gründen verlassen. Als Verstärkung tritt Hendrik Hellammer an.
Hinzukommen diverse DRC-Asse, die man hoffentlich in der laufenden Saison aus dem Ärmel schütteln kann, um wichtige Punkte zu sichern und auch Platzierungen in der vorderen Tabellenhälfte einfahren zu können. Bei dem traditionsreichen Head of the River Race in London, bewies der Nachwuchs des DRC, der letzte Saison schon teilweise im Junior-RBL Achter saß, eine starke Performance. Völlig unerfahren, im Hinblick auf das HORR in London, bewies der zweite Achter sein können und fuhr von Platz 341 auf Platz 221 vor. Der "Bullenachter" um Teamleiter Patrick Doering stellte auch unter Beweis, dass man heiß auf die kommende Saison ist und verbesserte sich um 15 Plätze nach vorne auf den 65ten Platz. Das Head in London war aber nur ein Teil der Vorbereitung.
Eigentlich begann das Training schon mit dem Head of the River Leine, bei dem jedes Jahr der Konkurrenzkampf zwischen DRC und HRC neu ausgetragen wird (2011 gewann der DRC) und dem super Input von Milan Dzambasevic, der den Achter in Sachen Ruderverständnis, Schlagstruktur und Teambuilding weit nach vorne brachte.
"Jetzt wieder voller Spaß und Engagement für die Sprintstrecke geschufftet"
Im Winter wurde fleißig das Eisen im DRC-Hantelraum und die Lufträder der Ergos bewegt. Zusätzlich wurde so oft es ging gerudert, auch wenn die Ihme dieses Jahr den Sportlern ein wenig böse mitspielte und mehrere Wochen eingefroren war. Nach den Vorbelastungen für London, mit einem kleinen internen Ergorennen über die 4,25 Meilen und Belastungen auf dem Wasser, wird jetzt wieder voller Spaß und Engagement für die Sprintstrecke, besonders für den Start, geschufftet.
Die Betreuung erfolgt dieses Jahr in großen Teilen über Berit Krüger, die auch den DRC-Frauenachter betreut. Ob steuernd oder im Motorboot, sie findet die passenden Worte um im Training die Mannschaft voranzubringen. Zusätzlich hofft man darauf, dass auch Jan-Michael Müller, der kurzzeitig schonmal Interims-Trainer war, seine Erfahrung mit den Sportlern teilt, um den DRC erstklassig bleiben zulassen. Ein wenig traurig gestimmt ist Hannover im Hinblick darauf, dass es dieses Jahr kein Heimspiel auf dem Maschsee gibt, wo man vor heimischer Kulisse keine sensationelle Leistung mehr abrufen kann.
Super Platzierungen sollen aber trotzdem abgerufen werden. Dies sollte auch klappen, da die Mannschaft geschlossen und mit vollstem Verständnis hinter dem Motto "Stumpf ist Trumpf!" steht und Unterstützung vom unserem Maskottchen "Stumpfi" bekommt. Das neue Motto samt Maskottchen geholfen hat, zeigt die gute Platzierung aus London und der momentane, gute Stand auf ruderischer Seite. Voller guter Laune und einem super Stand der Dinge erwarten die DRCler den Start in die flyeralarm Ruder-Bundesliga 2012 mit tollen Rennen und super Wochenenden.