03. Okt. 2013 | Verband | von Oliver Quickert

Meldeergebnis: 100. Deutsche Meisterschaften, 17. Deutsche Sprintmeisterschaften

Der Aasee in Münster ist vom 11. bis 13. Oktober das Zentrum des vereinsbezogenen Wettkampfsports im DRV.

Regattainformationen

Das Deutsche Meisterschaftsrudern erfährt seine 100. Auflage. Es ist offen für Vereinsmannschaften und wird in den Mittel- und Großbooten über 1000m gerudert. In den 12 Rennen gehen insgesamt 57 Boote an den Start. Die größten Felder weisen der Männer-Doppelzweier mit elf und der Männer-Achter mit neun Booten auf.
Aktuelle und ehemalige Mitglieder der Nationalmannschaften rudern mit ihren Vereinskameradinnen und Vereinskameraden um Titel und Medaillen  Im Achter darf man mit Spannung erwarten, ob sich die Sprintexperten aus Münster und Krefeld oder der Traditionssieger Berliner RC durchsetzen. Mit acht Meldungen ist auch der Männer-Vierer ohne stark besetzt. Insgesamt haben Riemenbootsgattungen bei den Männern einen guten Zuspruch. In den Frauen-Rennen ist der RV Saarbrücken in allen Skull-Booten prominent vertreten und dürfte für einige Titel gut sein. Den Achter rudern Krefeld und Heidelberg unter sich aus.
Das DMR beginnt am Freitag ab 16:30 Uhr mit den Vorrennen. Das erste Finale wird am Samstag ebenfalls ab 16:30 Uhr gestartet.

Die 17. Deutschen Sprintmeisterschaften verzeichnen erneut einen großen Zuspruch aus dem gesamten Bundesgebiet. Offenkundig kommt die Wettkampfdistanz über 350m gut an. Mittlerweile haben diese Meisterschaften, die auf eine Idee des damaligen DRV-Vorsitzenden Prof. Dr. Maennig zurückgehen, bei Vereinen und Aktiven eine wichtige Bedeutung.
Mit 19 Meldungen weist der Männer-Einer das größte Feld auf, dicht gefolgt vom Männer-Doppelzweier mit 18 Vereinen. Im Doppelvierer bewerben sich im Sprint 16 Vereine um den Titel, während beim DMR fünf Meldungen vorliegen. Volle Felder weisen die Juniorinnen und Junioren auf. So sind in den Mixed-Rennen elf (Junioren A) und neun Vereine (Junioren B) gemeldet. Erfreulich, dass sieben Achter (U19) und neun Doppelvierer der Juniorinnen B an den Start gehen werden. Hingegen sind die Startfelder in den Achtern mit drei Booten bei den Frauen und vier bei den Männern eher übersichtlich. Offensichtlich sind in dieser Bootsgattung im Sprint die Karten nach Abschluss der Ruder-Bundesliga doch schon klar gelegt.
Das erste Vorrennen wird am Samstag um 08:00 Uhr gestartet. Finaltag ist der Sonntag ab 08.30 Uhr. Er endet mit dem Achter gegen 15:50 Uhr.