13. Sep 2016 | Nationalmannschaft

Rio 2016: Platz 4 und 11 für das deutsche Paralympics-Team

Trotz einer starken Leistung im Finale hat der deutsche LTA-Mixed Vierer mit Steuerfrau das Podest knapp verfehlt. Johannes Schmidt ruderte im Einer im B-Finale auf Rang 5.

Nach einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Hoffnungslauf überquerte das deutsche Boot mit Valentin Luz, Tino Kolitscher, Anke Molkenthin, Susanne Lackner und Steuerfrau Inga Thöne nach 3:27,34 als Vierter die Ziellinie. Gold ging an das Team aus Großbritannien (3:17,17), Silber holten die USA (3:19,61) und Bronze sicherten sich die Kanadier (3:19,90). Cheftrainer Jochen Weber: "Wir haben vorher gehofft, dass wir die Südafrikaner schlagen können. Dass dies nun gelungen ist, ist wirklich stark. Die Crew hat sich von Rennen zu Rennen gesteigert." Auch Susanne Lackner freut sich über das Ergebnis. "Wir sind super zufrieden. Ich hätte nie damit gerechnet, dass wir das schaffen." Für Tino Kolitscher ging schon mit dem Erreichen des A-Finales ein Traum in Erfüllung. "Nie habe ich gedacht, dass das möglich ist. Der vierte Platz heute ist noch viel grandioser." Wie schon bei den Paralympischen Spielen in London 2012 erreichte Johannes Schmidt auch in Rio den 11. Rang. Im B-Finale hatte der 34-Jährige am Ende 7,20 Sekunden Rückstand auf den Sieger aus den Niederlanden, Alexander van Holk. Der Offenbacher, der sich nicht ganz fit fühlte, war mit seinem Rennen zufrieden. "Es hat Bock gemacht, ich habe alles versucht. Ich habe nicht viel trainiert. Am Ende haben die Körner gefehlt." Der DRV ist stolz auf die Ergebnisse. "Es war eine starke Leistung des Vierers. Schade, dass es nicht für eine Medaille gereicht hat. Johannes Schmidt ist nachgerückt und hatte deshalb keine geregelte Vorbereitung. Sein Resultat ist daher beachtlich", bilanziert DRV-Präsident Siegfried Kaidel.

Events

Boote

Vorlauf 3:31.59 3 . Platz
Hoffnungslauf 3:35.68 1 . Platz
Finale 3:27.34 4 . Platz

Vorlauf 5:27.77 6 . Platz
Hoffnungslauf 5:22.97 4 . Platz
Finale 5:12.14