05. Juli 2026 | Jugend | von Deutsche Ruderjugend

BW Tag 3: Bayern siegt beim ASW vor Brandenburg und NRW

Der Samstag begann für die Teilnehmenden bereits am frühen Morgen. Bei bestem Sommerwetter versammelten sich die ersten Sportler an der  am Ascheplatz, wo die Einteilung der Riegen für den Allgemeinen Sportwettbewerb vorgenommen wurde. Auf dem benachbarten Sportplatz warteten die aufgebauten Stationen bereits auf ihren Einsatz, während Wettkampfrichter und zahlreiche Helfer die Jugendlichen in Empfang nahmen.

Im Verlauf des Wettbewerbs mussten alle Riegen insgesamt acht verschiedene Disziplinen bewältigen. Dabei waren unterschiedliche Fähigkeiten gefragt: Neben Kraft und Athletik, beispielsweise beim Medizinballstoßen, spielten auch Koordination und Geschicklichkeit bei Stationen wie der Seilwanderung oder dem Japantest mit anschließendem Wurf eine wichtige Rolle. Darüber hinaus wurden Schnelligkeit, Teamarbeit und Sprungkraft unter anderem bei dem Hindernis-Parcour sowie dem Dreierhopp auf die Probe gestellt.

Doch nicht nur auf dem Sportplatz waren Leistungen gefragt. Auch beim Wissenstest mussten die Teilnehmenden ihr Können unter Beweis stellen. Zehn Fragen aus den Bereichen Sicherheit, Wettkampfregeln und Bootskunde galt es richtig zu beantworten. Fehler bei den Antworten oder Verstöße gegen die Wettbewerbsregeln konnten sich direkt auf die Wertung auswirken und führten zu Punktabzügen oder Zeitstrafen für die jeweilige Riege.

Nachdem der erste Durchgang sämtliche Stationen absolviert hatte, startete der zweite Block in den Wettbewerb. Auch hier sorgten Betreuer und Zuschauer entlang der Wettkampfstätten für lautstarke Unterstützung und eine mitreißende Atmosphäre.

Ein besonderes Highlight wartete anschließend auf dem Wasser: Beim traditionellen Betreuerrennen übernahmen diesmal Trainer, Betreuer und Wettkampfrichter die Plätze in den Booten. Die Jugendlichen wechselten dafür auf die Zuschauertribüne und feuerten ihre Teams mit großem Einsatz an. Der Rollenwechsel zeigte sich an diesem Tag auch an anderer Stelle. Junge Vertreter:innen aller Bundesländer unterstützten den Regattabetrieb und schlüpften in verschiedene Aufgabenbereiche – von der Moderation bis hin zur Tätigkeit als Wettkampfrichter.

Kurz vor der Siegerehrung ging ein kurzer Schock durch die BW-Community: Die Ruderjugend Nordrhein-Westfalen entführte Rudi und ließ diesen erst nach der Veröffentlichung eines mitreißenden Statements seitens der Deutschen Ruderjugend wieder zur Siegerehrung des Allgemeinen Sportwettbewerbs wieder frei.

Am Abend wurden die erfolgreichsten Abteilungen des Allgemeinen Sportwettbewerbs ausgezeichnet. Die Siegerehrung wurde eingeleitet von Moritz Petri (Präsident Deutscher Ruderverband), der in seiner kurzen Rede noch einmal die hohe Bedeutung des Bundeswettbewerbs sowie seiner Teilnehmenden unterstrich. 

Besonders stark präsentierten sich dabei die Teams aus Nordrhein-Westfalen, Bayern und Brandenburg. Den Sieg im Allgemeinen Sportwettbewerb sicherte sich die Bayrische Ruderjugend mit 1233 Punkten. Auf Rang zwei folgte die Ruderjugend Brandenburg mit 1041 Punkten, während die Ruderjugend Nordrhein-Westfalen mit 948 Punkten den dritten Platz belegte.

In der Gesamtwertung liegt weiterhin die Ruderjugend Sachsen-Anhalt mit 3.102 Punkten an der Spitze. Dahinter folgen die Ruderjugend NRW mit 2.904 Punkten sowie die Bayrische Ruderjugend mit 2.817 Punkten. Dahinter befinden sich die Brandenburgische Ruderjugend auf Platz vier und die Hamburger Ruderjugend auf Rang fünf. Vor dem abschließenden Wettkampftag am Sonntag bleibt damit noch alles offen.

Die Entscheidung über den Gesamtsieg fällt am Sonntag bei der Bundesregatta. Bereits um 8:00 Uhr gehen die ersten Boote an den Start. Erst nach dem letzten Rennen über die 1.000-Meter-Distanz wird feststehen, welche Ruderjugend den 57. Bundeswettbewerb für sich entscheidet.

Die Ergebnisse sind auf der BW-Seite zu finden. 

Weitere Eindrücke und Fotos gibt es auf dem Instagram-Kanal der Deutschen Ruderjugend sowie in der Galerie.