Der Deutsche Ruderverband präsentiert: Kinofilm „ADAMS ACHT“
Liebe Vereinsvorstände,
Liebe Ruderfreundinnen und Ruderfreunde,
mit diesem Schreiben erhaltet ihr Infos rund um den Film, die Hintergrundgeschichten
und warum der Film auch für Euren Ruderverein ein großer Gewinn ist.
Am 17. September startet ADAMS ACHT in den Kinos. Mit diesem Film erhält der
Rudersport eine Aufmerksamkeit, wie sie nur selten entsteht. Der Film erzählt nicht nur
ein bedeutendes Kapitel unserer Sportgeschichte, sondern transportiert die Werte, die
unsere Vereine bis heute auszeichnen: Teamgeist, Leidenschaft, Disziplin und
Gemeinschaft.
Bilder sagen mehr als Worte, hier
der Trailer: https://youtu.be/y_b_7for_m4
Dieser Film stärkt Rudervereine:
Für die Vereine des Deutschen Ruderverbands bietet der Kinostart die Chance, sich im örtlichen Kino sichtbar zu präsentieren – und Mitglieder, Förderer und Sponsoren zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis einzuladen. So kann z.B.jeder Ruderverein die Erfolge seiner Sportlerinnen und Sportler in einem festlichen Rahmen zu würdigen. Obendrein schafft eine gemeinsame Filmpremiere Identifikation, stärkt das Vereinsleben und eröffnet neue Kontakte zu Medien, Kommunen und Partnern. Begeisterte Kino-Zuschauer und „Noch-nicht- Ruderer“ könnten bereits im Kino gleich nach dem Film auf Werbung für Euren Ruderverein in der Nähe aufmerksam gemacht werden.
Als Deutscher Ruderverband und Partner des Films ADAMS ACHT, unterstützen wir möglichst viele Vereine dabei, den Kinostart zu einem lokalen Highlight für den Rudersport zu machen. Beispiele wären ein gemeinsamer Kinobesuch des Rudervereins in seinem lokalen Kino, ein Partner und Sponsorenempfang im Rahmen des Kinofilms und die Gewinnung neuer Vereinsmitglieder durch die Präsentation des Rudervereins während der Laufzeit des Films im Kino.
Konkrete Infos und Empfehlungen von den Produzenten des Films folgen. Bei weiteren Fragen kann man sich an redaktion@rudern.de wenden.
Solltet Ihr bereits jetzt schon Werbung für den Film machen wollen, findet ihr hier weitere Unterlagen: https://www.majestic.de/adams-acht/
Zeitzeugen berichten:
Auch der ehemalige Bundestrainer Rainer Kleinschmidt ist involviert in diesen Film. Er hat Karl Adam noch persönlich getroffen und immer davon geträumt, ihm ein filmisches Denkmal zu setzen. Auf der nächsten Seite lest Ihr seinen Gastbeitrag über die Entstehungsgeschichte des Films.
Ein Film für unseren Sport: von Rainer Kleinschmidt „Adams Acht“ – Die Geburtsstunde des Deutschland Achters.
Liebe Ruderkameradinnen und Ruderkameraden, liebe Vertreterinnen und Vertreter des Deutschen Ruderverbandes,
Karl Adam lernte ich als 16-jähriger Schüler in der Ratzeburger Ruderakademie kennen. Er hatte mich damals als Mindener Schülerruderer empfangen, um mir ein Interview für unsere Schülerzeitung zu geben. Seit diesem Tag hatte ich einen Wunsch:
Über diese Geschichte, über Karl Adam, müsste man einen Film drehen.
Mit diesem Wunsch habe ich mein Umfeld 53 Jahre lang begleitet.
Ich selbst begann mit dem Leistungssport, wurde später Trainer und schließlich leitender Bundestrainer des DRV.
Meine Prämisse war dabei immer: Es ist nicht entscheidend, als Bundestrainer selbst mit Titeln zu glänzen. Entscheidend ist, die Vereine zu stärken, die Vereinstrainer zu internationalen Medaillen zu führen und über diese qualifizierte Breite zum internationalen Verbandserfolg zu kommen. Das hat in den 1980er Jahren funktioniert, der DRV, unser Verband der Vereine, war wieder international führend. Und genau aus dem gleichen Motiv heraus, Rudervereinen positives Interesse und Zulauf von Talenten zu verschaffen, war es auch ein Teil meiner Motivation, den Film ADAMS ACHT zu initiieren und so umzusetzen, wie er nun geworden ist.
Vor neun Jahren wurde es mir und weiteren Mitstreitern aus der Wirtschaft möglich, den alten Traum von einem Film über Karl Adam und seine Ruderer zu verwirklichen. Unser Sport steht oft im Schatten der medialen Aufmerksamkeit, unser Film bietet hier die große Chance neue Zielgruppen an diesen wunderschönen Sport heranzuführen. Dazu brauchte es eine lange Vorbereitung. Gemeinsam mit Lingolf von Lingelsheim begannen wir beide, historisches Rudermaterial zu erwerben und eine Sammlung historischer Boote aufzubauen. Der besondere Clou war das Auffinden des ersten Adam-Achters, des
originalen Macon-Achters von 1959. Lingolf hat dieses Material mit großer Sorgfalt aufbereitet und für den Film wieder ruderbar gemacht. Parallel dazu lief die Entwicklung des Drehbuchs. Nach einer langen Entwicklungszeit, gemeinsam mit dem erfolgreichen Filmproduzenten Ivo-Alexander Beck, der den Rudersport, genau wie auch unsere beiden Drehbuchautoren, Regisseur und Kamera, vorher überhaupt nicht kannte, begannen wir, den Film zu realisieren. Es entstand eine sehr produktive Dynamik.
Wir haben uns dabei auch nicht von Warnungen abschrecken lassen, Karl Adam sei wegen seiner NS-Vergangenheit kein geeigneter Protagonist für einen Film. Vielmehr war es uns wichtig, diese Fragen offen aufzugreifen, historisch einzuordnen und für die Zuschauerinnen und Zuschauer von heute nachvollziehbar zu machen. Karl Adam selbst ist mit seiner Vergangenheit immer offen umgegangen, und unsere Darstellung folgt dieser Offenheit.
Hier gilt mein besonderer Dank Dirk Andresen, der neben seiner Biografie über Karl Adam
https://www.dergoldachter.de/buecher/karl-adam unermüdlich an einer historisch sauberen Darstellung von Adams Wirken vor seiner Zeit als Rudertrainer gearbeitet hat. Ebenso danke ich posthum Prof. Dr. Hans Lenk, der die Entwicklung des finalen Drehbuchs mit großem Engagement, Wissen und vielen wichtigen Hinweisen bis zu seinem Ableben begleitet hat.
Die Geschichte von ADAMS ACHT ist vielschichtig, spannend und menschlich. Vor allem aber ist sie eine große Gelegenheit, den Rudersport mit seinem besonderen Reiz authentisch und emotional stark darzustellen.
Ich finde, dass ist uns im Film gelungen. Wie schon der Trailer
https://youtu.be/y_b_7for_m4 zeigt, ist der Film eine Werbung für unseren Sport, die wir als Ruderer nicht ungenutzt lassen dürfen.
Wir haben hier die einmalige Chance, breites Interesse in unserer Gesellschaft für den Rudersport zu wecken, neue Mitglieder und Talente zu gewinnen und den Vereinen bundesweit Aufmerksamkeit zu verschaffen. Genau deshalb ist es mir wichtig, dass wir diesen Film nicht nur mögen, sondern ihn aktiv unterstützen.
Der entscheidende Moment ist der Kinostart.
Ab dem 17. September 2026 kommt ADAMS ACHT in die deutschen Kinos. Gerade das erste Wochenende und die erste Woche sind für die Wirkung des Films von großer Bedeutung.
Kinos, Presse, Verleih und Öffentlichkeit schauen in diesen Tagen besonders genau auf die Besucherzahlen. Wenn viele Menschen gleich zu Beginn in den Film gehen, entsteht Aufmerksamkeit und die wichtigste Form der Werbung: die Empfehlung von Mensch zu
Mensch.
Deshalb sollten wir alle – Vereine, Landesverbände, aktive und ehemalige Ruderinnen und Ruderer – dazu beitragen, dass möglichst viele Personen den Film bereits am ersten Wochenende oder in der ersten Woche sehen.
Die Wirkung des Films haben wir gezielt getestet – bei Ruderern des aktuellen Deutschland-Achters und bei Vereinsfunktionären. Wie man hier
https://youtu.be/VKLNixuM_T8 im Video sehen kann, waren die Reaktionen ausnahmslos sehr positiv. Der Film emotionalisiert und zeigt unseren Sport mit einer Kraft, wie man sie im Kino bislang nicht erlebt hat.
ADAMS ACHT vermittelt das, was Rudern ausmacht: Gemeinschaft, Disziplin, Vertrauen, Leistung und den Willen, gemeinsam über sich hinauszuwachsen. Wir sitzen alle in einem Boot.
Neben den starken schauspielerischen Leistungen ist auch die Darstellung des Rudersports historisch fundiert. Dynamik, Kraft und Schönheit unseres Sports werden eindrucksvoll sichtbar. Ein Journalist bezeichnete ADAMS ACHT als „Top Gun auf dem Wasser“.
Für den Film trainierten international erfolgreiche Schauspieler über Monate hinweg gemeinsam mit erfahrenen Ruderern in Berlin, Ratzeburg und Wien. Diese Leistung verdient großen Respekt – ebenso wie der Einsatz aller aktiven Ruderinnen und Ruderer, die das Projekt unterstützt haben. Mein besonderer Dank gilt dem Ratzeburger Ruderclub, dem Ruderklub am Wannsee Berlin und der Ruderakademie Ratzeburg sowie unseren österreichischen Partnern in Wien und im slowakischen Piestany.
Ab dem 17. September 2026 haben wir die Chance, ADAMS ACHT zu einem Booster
für unseren Sport zu machen. Bitte bringt Eure Familien, Freunde, Mannschaften und
Vereine ins Kino – besonders am ersten Wochenende.
Wir freuen uns sehr, den Deutschen Ruderverband als Partner im Boot zu haben und
bedanken uns herzlich für die großartige Unterstützung. Gemeinsam werden wir Euch
auch in den kommenden Wochen über weitere spannende Materialien und
Möglichkeiten zum Film auf dem Laufenden halten.
Macht diesen Film zu Eurem Film. Es lohnt sich!
Rainer Kleinschmidt
Alle Infos zum Film sowie regelmäßig neuen Content unter www.adamsacht.de