Deutschland-Achter startet mit veränderter Besetzung bei den Finals
Der erste Abschnitt des DRV-Trainingslagers in Ratzeburg ist absolviert und hat bereits wichtige Erkenntnisse geliefert. In allen drei Bootsklassen wurden personelle Veränderungen vorgenommen, die in den vergangenen Tagen intensiv erprobt wurden. Nach den ersten positiven Eindrücken reist das Team Deutschland-Achter nun zu den Finals nach Hannover, wo sich am Samstag gleich zwei Achter-Crews in den Sprintentscheidungen über 350 Meter mit der nationalen Konkurrenz messen werden.
„Wir haben einiges verändert und einen guten Spirit in den Booten“, zieht Bundestrainer Mark Emke ein erstes Fazit. Auch Bundestrainerin Sabine Tschäge blickt zufrieden auf die bisherigen Trainingstage: „Bis jetzt war das Trainingslager wirklich gut. Wir hatten keine Ausfälle und sind gut vorangekommen.“
Breuer rückt in den Deutschland-Achter
Im Deutschland-Achter rückt Frederik Breuer neu in die Mannschaft und übernimmt zugleich die Position des Schlagmanns. Tobias Strangemann wechselt dafür in den Zweier ohne Steuermann an die Seite von Leonard Brahms. „Freddy bringt viele Qualitäten mit ins Boot. Wir haben mit ihm einen exzellenten Schlagmann hinzugewonnen“, sagt Emke. Die zahlreichen gemeinsamen Kilometer in Ratzeburg hätten bereits Wirkung gezeigt, so Emke weiter: „Wir haben uns im Trainingslager verbessern können und eine gute Entwicklung genommen.“ Auch Tschäge sieht die Umbesetzung positiv: „Die ersten Weltcups sind nicht ganz so verlaufen, wie wir uns das erhofft hatten. Mit Freddy bekommen wir einen Typ dazu, der physisch stark ist und internationale Erfahrung mitbringt.“
Guter Start für den Zweier
Durch den Wechsel bildet Tobias Strangemann künftig gemeinsam mit Leonard Brahms den deutschen Zweier ohne Steuermann. Als zweifacher Vizeweltmeister im Zweier (U19/U23) hat Strangemann seine Qualitäten in dieser Bootsklasse bereits unter Beweis gestellt und soll nochmal einen Impuls bringen. Zwar fehlt der neuen Kombination noch die gemeinsame Rennerfahrung, im Training zeigte das Duo jedoch auf Anhieb vielversprechende Ansätze. Nun gilt es, sich von Rennen zu Rennen weiterzuentwickeln und schnell zueinanderzufinden.
Schmela auf Schlag, Angl im Bug
Im Vierer ohne Steuermann wurde die Reihenfolge der Besetzung angepasst. René Schmela übernimmt künftig die Schlagposition von Jasper Angl, der stattdessen im Bug Platz nimmt. Dazwischen bilden Benedict Eggeling und Mark Hinrichs einen Zwilling. Die ersten Eindrücke im Trainingslager stimmen das Trainerteam optimistisch, nachdem sich die neue Formation bereits gut gefunden hat. „Wir sind ordentlich vorwärts gekommen“, bestätigt Tschäge.
Finals auf dem Maschsee
Ein erster Testlauf folgt am Samstag bei den Finals, die im KO-System ausgefahren werden. In Hannover schickt das Team Deutschland-Achter gleich zwei Großboote ins Rennen. Neben dem Deutschland-Achter geht ein zweiter Achter auf dem Maschsee an den Start, der sich aus der Vierer- und Zweierbesatzung, den Ersatzathleten Max John und Hanno Brach sowie Steuermann Till Martini zusammensetzt. Die Sprintstrecke über 350 Meter bietet dabei nicht nur die Gelegenheit, sich mit der nationalen Konkurrenz zu messen, sondern auch wertvolle Reize für die weitere Saisonvorbereitung zu setzen.
Die Achter-Rennen sind am Samstag um 9 Uhr, 10:40 Uhr (Viertelfinale), 11:50 Uhr (Halbfinale) und 14:05 Uhr (A-Finale) geplant. Die Übertragung der Finals erfolgt live im TV bei ARD und ZDF sowie in den Online-Livestreams der Streaming-Portale von ARD und ZDF unter:
https://www.ardmediathek.de/sport-die-finals
https://www.zdf.de/die-finals-highlights-livestreams-deutsche-meisterschaft-100