Hitzeschlacht in Krefeld: am Wochenende stehen die Finals an!
Temperaturen von bis zu 40 Grad stellten Athletinnen, Athleten, Betreuende und Helferinnen und Helfer am zweiten Wettkampftag der Deutschen Jugend- und Jahrgangsmeisterschaften vor besondere Herausforderungen. Trotz der extremen Bedingungen präsentierte sich der deutsche Rudernachwuchs in sehr guter Form und sorgte auf dem Elfrather See für hochklassige Rennen sowie zahlreiche emotionale Momente.
Im Mittelpunkt des Tages standen die Halbfinals der U23, in denen die Tickets für die A-Finals vergeben wurden. In allen Altersklassen wurde um jede Bootslänge gekämpft – entsprechend eng verliefen viele Entscheidungen.
Im Frauen-Einer B überzeugten unter anderem Paula Lutz (Mannheimer RC), Charlotte Burgdorfe (RV Weser Hameln) und Louisa Will (Limburger ClfW), die sich souverän für den Kampf um die Medaillen qualifizierten.
Auch im Männer-Einer B wurde auf höchstem Niveau gerudert. Mads Schmied (RC Potsdam) und Jesse Ilsemann (RG HANSA) setzten in ihren Halbfinals die schnellsten Ausrufezeichen und führen ein stark besetztes Finalfeld an.
Bereits am Morgen wurden die Halbfinals im Männer-Doppelzweier B ausgetragen. Die Renngemeinschaft Halle/Dresden sowie die Kombination Laubegast Dresden/ORC Rostock gewannen ihre Läufe und zählen ebenso zu den Favoriten auf den Deutschen Meistertitel.
Die Altersklasse U17 und U19 traten heute in ihren Vorläufen an und messen sich morgen in den jeweiligen Halbfinals.
Neben den sportlichen Leistungen prägten vor allem die außergewöhnlichen Wetterbedingungen den zweiten Wettkampftag. Athletinnen und Athleten suchten zwischen ihren Rennen Schatten, kühlten sich mit Wasser und Eis ab und wurden von zahlreichen Helferinnen und Helfern versorgt. Die Hitze verlangte allen Beteiligten einiges ab – dennoch überwogen auf dem Regattagelände die Freude am Wettkampf, der Teamgeist und die Vorfreude auf die bevorstehenden Medaillenentscheidungen.
Auch U19-Bundestrainer Paul Zander zeigte sich mit dem bisherigen Verlauf der Meisterschaften zufrieden:
„Wir haben teilweise sehr spannende Vorläufe bei anspruchsvollen Bedingungen gesehen. Bisher haben alle Athletinnen und Athleten mit ihren Trainerinnen und Trainern ein sehr gutes Hitzemanagement. Auch die Veranstalter des ERRV gehen sehr verantwortungsbewusst mit der Situation um. Sportlich halten sich die favorisierten Mannschaften bislang schadlos. Ich bin gespannt auf die Halbfinals und Finals in den kommenden Tagen und wünsche allen ihr bestmögliches Ergebnis.“
U23-Bundestrainer Dirk Brockmann blickt mit Vorfreude auf den Finaltag:
„Bislang haben wir vor allem Vorläufe und Halbfinals gesehen. Größere Überraschungen sind dabei ausgeblieben. Das spricht dafür, dass sich die Favoriten bislang behauptet haben. Umso gespannter bin ich auf den Finaltag mit den zahlreichen Endläufen und der großen Siegerehrung. Ich freue mich auf die Atmosphäre und erwarte viele spannende Rennen. Besonders in den Klein- und Mittelbooten steckt noch viel Spannung. Entscheidend wird sein, wie sich die Rennen entwickeln. Ich rechne mit packenden Rennverläufen bis zur Ziellinie.“
Am Samstag und Sonntag stehen die A-Finals aller Altersklassen auf dem Programm. Dann werden die Deutschen Meistertitel 2026 vergeben und die Deutschen Jugend- und Jahrgangsmeisterschaften ihren sportlichen Höhepunkt erreichen.