Publikumsliebling vor dem Kinostart: „ADAMS ACHT“ gewinnt Rheingold Publikumspreis 2026
Neun Tage vor dem bundesweiten Kinostart erhält „ADAMS ACHT“ Rückenwind vom Publikum: Beim 22. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen wurde das Sportdrama mit dem Rheingold Publikumspreis 2026 ausgezeichnet. Am 17. September kommt die Geschichte des legendären Deutschland-Achters in die deutschen Kinos.
Der Countdown läuft – und „ADAMS ACHT“ geht mit einer besonderen Auszeichnung auf die Zielgerade: Beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen am Rhein gewann der Film von Regisseur Hannu Salonen den Rheingold Publikumspreis 2026. Die Auszeichnung wurde ex aequo vergeben: Neben „ADAMS ACHT“ wählten die Zuschauerinnen und Zuschauer auch „BLOCK 10“ von Marcus O. Rosenmüller auf den ersten Platz.
Der Erfolg ist ein starkes Signal kurz vor dem Kinostart. Anders als die Filmkunstpreise des Festivals wird der Rheingold Publikumspreis unmittelbar vom Publikum vergeben. Die Besucherinnen und Besucher bewerten die Produktionen nach den Vorführungen auf Abstimmungsbögen; ausgewertet werden die Ergebnisse im Verhältnis zur Zahl der Anwesenden. „ADAMS ACHT“ überzeugte damit genau jene Menschen, für die der Film gemacht wurde: das Kinopublikum.
Regisseur Hannu Salonen freute sich bei der Preisverleihung entsprechend über die besondere Anerkennung: „Das ist der wichtigste und beste Preis, den man gewinnen kann, und ich freue mich sehr.“
Das Festival auf der Parkinsel in Ludwigshafen präsentierte vom 19. August bis zum 6. September insgesamt 74 Produktionen. Mit mehr als 130.000 Besucherinnen und Besuchern gehört es zu den großen Publikumsfestivals für deutsche Film- und Fernsehproduktionen. Dass sich eine Rudergeschichte in diesem vielfältigen Programm durchsetzen konnte, zeigt: Die Themen von „ADAMS ACHT“ reichen weit über den Sport hinaus.
Der Film erzählt, wie der Ratzeburger Lehrer und Trainer Karl Adam Ende der 1950er-Jahre eine Gruppe junger Männer zu einer Mannschaft formt. Mit neuen Trainingsmethoden, Beharrlichkeit und einem besonderen Verständnis von Teamgeist stellt er überkommene Gewissheiten infrage. Bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom gelingt dem deutschen Achter schließlich die Sensation.
Oliver Masucci verkörpert Karl Adam, Felix Kammerer ist als Hans Lenk zu sehen. Zum Ensemble gehören außerdem Svenja Jung, Leonard Kunz, Nick Romeo Reimann, Heino Ferch und Axel Milberg. Für zusätzliche Authentizität sorgen mehrere Darsteller mit eigener Erfahrung im Leistungsrudern. Auch bei der Nachstellung des olympischen Finales wirkten ehemalige Nationalmannschaftsruderer und Olympiasieger mit.
Nach der Weltpremiere am 21. August am historischen Originalschauplatz in Ratzeburg und dem Publikumserfolg in Ludwigshafen folgt am heutigen 8. September die große Premiere im Berliner Zoo Palast. Am 17. September heißt es dann bundesweit: Film ab für eine der außergewöhnlichsten Geschichten des deutschen Rudersports.
Der Rheingold Publikumspreis macht schon vor dem offiziellen Start deutlich, dass „ADAMS ACHT“ nicht nur ein Film für Ruderinnen und Ruderer ist. Es ist eine Geschichte über Aufbruch, Widerstände und die Kraft einer Mannschaft, in der jeder Einzelne Verantwortung übernimmt – und in der Außergewöhnliches erst möglich wird, wenn alle gemeinsam in denselben Rhythmus finden.
„ADAMS ACHT“ – ab 17. September 2026 im Kino
- Regie: Hannu Salonen
- Drehbuch: Domenik Pockberger und Stephan Falk
- Laufzeit: 124 Minuten
- FSK: ab 6 Jahren
- Tickets und Kinotermine: www.adamsacht.de