SH Netz Cup 2026: Deutschland und die Niederlande siegen
50.000 Menschen erleben den 26. SH Netz Cup trotz Regen. Der Deutschland-Achter und die amtierenden Weltmeisterinnen aus den Niederlanden siegen beim Rudermarathon, Joris und Kim Wilde begeistern auf der NDR-Bühne.
Vom 4. bis 6. September kamen erneut einige der besten Ruderinnen und Ruderer der Welt nach Rendsburg an den Kreishafen, um beim SH Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal gegeneinander anzutreten. Rund 50.000 Besucherinnen und Besucher erlebten das sportliche Großereignis über drei Tage – und ließen sich auch vom teilweise kräftigen Regen am Freitag und Samstag nicht davon abhalten, eine gute Zeit zu haben. Am Sonntag zeigte sich das Wetter schließlich von seiner besten Seite und sorgte für einen stimmungsvollen Abschluss des Cup-Wochenendes.
Auf der 12,7 Kilometer langen Strecke setzte sich beim Männer-Achter erneut das deutsche Team durch. Der Deutschlandachter gewann den Rudermarathon in 37:22 Minuten vor der Ukraine (37:46 Min.), Großbritannien (38:01 Min.), den Niederlanden (39:38 Min.) und Italien (41:33 Min.). Bei den Frauen siegte der gerade erst zum Weltmeister gewordene niederländische Doppelvierer in 42:20 Minuten vor Deutschland (42:42 Min.) und Großbritannien (44:04 Min.).
Für eine Premiere sorgte die italienische Mannschaft, die in diesem Jahr erstmals beim SH Netz Cup an den Start ging. Auch wenn der italienische Achter auf der langen Strecke bereits deutlich zurücklag, gab das Team bis zum Schluss nicht auf und legte auf den letzten Metern noch einmal einen beeindruckenden Sprint hin. Angefeuert vom Publikum entlang der Strecke und im Kreishafen kämpften die Italiener bis zum Ziel und zeigten, was den besonderen Charakter des SH Netz Cups ausmacht: sportlicher Ehrgeiz, Teamgeist und die einzigartige Atmosphäre an der Strecke.
Auch abseits des Wassers war am Nord-Ostsee-Kanal einiges los. Am Freitagabend begeisterte Joris das Publikum auf der NDR-Bühne, am Samstag trat mit der britischen Pop-Ikone Kim Wilde ein internationaler Star auf. Beide Künstler lockten zahlreiche Besucherinnen und Besucher vor die Bühne und machten die Abende zu weiteren Höhepunkten der Veranstaltung.
Cup-Organisator Florian Berndt blickt zufrieden zurück: „Wir hatten wieder ein großartiges Cup-Wochenende. Dass trotz des vielen Regens am Freitag und Samstag so viele Menschen an den Kanal gekommen sind, hat uns wirklich beeindruckt. Die Stimmung an der Strecke und im Kreishafen war wieder fantastisch – und genau das erleben auch die Sportlerinnen und Sportler. Sie spüren, dass die Menschen hier mitfiebern und sie bis zum Ziel tragen.“
Besonders dankbar ist Berndt auch den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die den SH Netz Cup unter den schwierigen Wetterbedingungen möglich gemacht haben: „So ein Wochenende funktioniert nur, weil so viele Menschen mit anpacken. Gerade bei dieser Wetterlage mit viel Nässe war das eine besondere Herausforderung. Umso großartiger ist es, mit welchem Einsatz und welcher Begeisterung alle dabei waren. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.“
Mit dem SH Netz Cup hat Rendsburg auch in diesem Jahr wieder Spitzensport und Festivalstimmung am Nord-Ostsee-Kanal verbunden. Die internationalen Mannschaften, die Live-Musik auf der NDR-Bühne und vor allem das Publikum machten das Wochenende erneut zu einem besonderen Ereignis für die Region.