Triple-Meisterschaften 2026: Enge Rennen, hohe Temperaturen und starke Titelkämpfe in Krefeld
Drei Tage Rudersport, Sonne und spannende Entscheidungen bis auf die letzten Meter: Die Triple-Meisterschaften 2026 am Elfrather See in Krefeld boten am vergangenen Wochenende beste Regatta-Atmosphäre und zahlreiche packende Rennen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden das Deutsche Meisterschaftsrudern im Mittel- und Großboot, die Offenen Deutschen Masters-Meisterschaften sowie die 78. Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern ausgetragen.
Bei hochsommerlichen Temperaturen lieferten sich Masters, Studierende und Senior:innen enge Duelle auf der Strecke. Besonders prägend waren zahlreiche Rennen, die erst auf den letzten Metern entschieden wurden – teils mit Abständen von nur wenigen Zehntelsekunden. Während im Deutschen Meisterschaftsrudern und bei den Masters über 1.000 Meter gerudert wurde, standen bei den Hochschulmeisterschaften zusätzlich auch einige 500-Meter-Rennen auf dem Programm.
Bereits am zweiten Wettkampftag sorgten die Finals des Deutschen Meisterschaftsruderns für spannende Entscheidungen. Im Senioren Mixed 4x A setzte sich die Renngemeinschaft Berliner Ruder-Club/SC DHfK Leipzig/RK Wannsee durch. Den Titel im Senioren Mixed 8+ A sicherte sich eine große Renngemeinschaft mit Beteiligung unter anderem aus Mannheim, Mainz, Hanau, Höchst, Düsseldorf, Kiel und Marburg.
Im Seniorinnen-Doppelzweier A gewannen Tjorven Stina Schneider und Anna-Katharina Schröder, während sich Kjell Richter und Oscar Morton Krause im Senioren-Doppelzweier A den Titel sicherten. In den Leichtgewichtsrennen jubelten Melina Reinke und Charlotte Bergmann bei den Seniorinnen sowie Malte Machwitz und Thorben Mellwig bei den Senioren. Im Seniorinnen-Vierer ohne Steuermann holten Kathleen Bartkowiak, Carolin Siebert, Pauline Seehafer und Greta Coldewey Gold. Bei den Senioren gewann der Berliner Ruder-Club mit Ben Hannes Gebauer, Wilhelm Goez, Aaron Fuchs und Marcus Albrecht.
Auch der Finaltag hielt bei rund 30 Grad noch einmal hochklassigen Rudersport bereit. In den Leichtgewichts-Doppelvierern gingen die Titel an Johanna Reichardt, Emilia Maier, Helen Alina Pabst und Lea Kleinertz bei den Seniorinnen sowie an Johannes Ursprung, Joachim Agne, Fabio Kress und Patrick Erdmann bei den Senioren. Im Seniorinnen-Doppelvierer A setzten sich Rianne Lagerpusch, Lisa Nagler, Kim Krüger und Lena Siekerkotte durch. Den Titel im Senioren-Doppelvierer A gewann der Berliner Ruder-Club mit Jakob Geyer, Anton Finger, Timo Strache und Jonas Schützeberg.
Ein weiterer Höhepunkt waren die Achter-Entscheidungen am Sonntagmittag. Bei den Seniorinnen siegte die Renngemeinschaft aus RV Treviris, Bonner RG, WSV Godesberg, Nassovia Höchst, Hanauer RG, Mainzer RV und Gießener RC Hassia. Im Senioren-Achter krönte der Berliner Ruder-Club ein starkes Wochenende mit einem weiteren Meistertitel. Damit gewann der BRC im Deutschen Meisterschaftsrudern alle drei Männerentscheidungen im Vierer ohne, Doppelvierer und Achter.
Neben den Titelkämpfen im Deutschen Meisterschaftsrudern prägten auch die Masters-Rennen und die Deutschen Hochschulmeisterschaften das Wochenende. Die besondere Mischung aus erfahrenen Masters, ambitionierten Studierenden und leistungsstarken Senior:innen machte die Triple-Meisterschaften erneut zu einem vielseitigen und lebendigen Ruderereignis im nationalen Regattakalender.
Am Ende standen strahlende Siegerinnen und Sieger, starke Leistungen und viele verdiente Medaillen vor der besonderen Kulisse am Elfrather See. Ein besonderer Dank gilt dem Crefelder Ruder-Club 1883 e.V. für die erneute herzliche Gastfreundschaft und die Organisation vor Ort. Ebenso bedankt sich der Deutsche Ruderverband beim Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband für die gute Zusammenarbeit sowie bei allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Die Triple-Meisterschaften 2026 haben einmal mehr gezeigt: Drei Meisterschaften an einem Wochenende bedeuten volle Regatta-Power, sportliche Vielfalt und Rudersport mit besonderer Atmosphäre.