18. Okt. 2026 | Verband | von LCW/ Dietmar Langusch

Zwei Anlässe – Eine Gelegenheit: Gelungene Symbiose von Sportlerehrung und Filmevent in Limburg

Bernd Schicker Foto der Ehrung (v.l.n.r.): Christian Schneider (LCW Vorsitzender Öffentlichkeitsarbeit), Dietmar Langusch (LCW-Vorsitzender Sport), Nicole Schneider (Vorstand Sportkreis), Mark Hinrichs, Jutta Mais (Referatsleiterin Landkreis Limburg-Weilburg), Prof. Dr. Roman Poseck (Innenminister Hessen), Thomas Neu (Landessportbund Hessen) und Christian Meiss (Stadtrat Limburg). (Foto: Bernd Schicker)
Christian Schneider begrüßt zur Veranstaltung (Foto: Bernd Schicker)
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Eine erfolgreiche Saison neigt sich dem Ende zu und Erfolge dürfen gefeiert werden! Zwei (An-)Gelegenheiten miteinander verknüpfen und ein attraktives Event für die Mitglieder schaffen. So war es gedacht und im Nachhinein darf man sagen: Es ist gelungen! Am Sonntag, den 4. Oktober hatte der Vorstand des Limburger Club für Wassersport in das örtliche Limburger „Cineplex“-Kino eingeladen. Anlass bot die Ehrung des international erfolgreichen Top-Athleten Mark Hinrichs.

Es galt eine erfolgreiche Saison Revue passieren zu lassen: Mark ruderte gemeinsam mit Jasper Angl (Münster), Benedict Eggeling (Hamburg) und René Schmela (Berlin) auf der Europameisterschaft in Varese zu Bronze im Vierer ohne Steuermann und vier Wochen später auf der Weltmeisterschaft in Amsterdam zu Platz 4 - dem besten deutschen WM-Ergebnis in dieser Bootsklasse seit 20 Jahren.

Grund genug, Mark Hinrichs gebührend zu ehren. Zahlreiche Ehrengäste waren der Einladung des LCW gefolgt, darunter auch der Hessische Innenminister, Prof. Dr. Roman Poseck. Alle fanden, ebenso wie der Vorstand des Vereins, lobende Worte für die Leistung des 25-jährigen Limburgers, der vor 12 Jahren über das Schulrudern und seinen älteren Bruder Tom zum Rudern gekommen war. Seit einigen Jahren lebt und trainiert Mark Hinrichs in Dortmund am Bundesstützpunkt und ist Teil des „Team Deutschlandachter“. Aber nicht nur die sportlichen Leistungen standen im Fokus. Auch die Persönlichkeit des fröhlich und bodenständig auftretenden Athleten wurde hervorgehoben, ebenso wie seine Fähigkeit, die hohen Anforderungen des Leistungssports mit den weiteren Belangen des Alltags in Einklang zu bringen. 

Dies entspricht der Erkenntnis, die bereits Karl Adam wie folgt formuliert hatte:
„Die Struktur der Leistung ist auf allen Gebieten gleich.“

Damit war der zweite Teil der Veranstaltung klar vorgezeichnet: In Absprache mit dem Cineplex wurde der neue Kinofilm „Adams Acht“ präsentiert. Sage und schreibe 137 (!) Mitglieder und die Ehrengäste verfolgten die Darstellung gebannt und teilweise sichtlich gerührt.
Der Film stellt das Wirken des legendären Rudertrainers Karl Adam und das Werden des „Deutschlandachters“ aus historischer Sicht dar. Eine gekonnte und in vielfältiger Hinsicht sehenswerte Verfilmung.

Nach dem Ende der Veranstaltung gab es von allen Seiten positive Resonanz. Mark Hinrichs war ein sehr gefragter Gesprächspartner und zudem nutzten die Gäste die Zeit nach dem Film, um angeregte Gespräche über das Gesehene zu führen.
Erfreulich: Auch die anwesenden „Nicht-Ruderer“ fanden nur lobende Worte über Inhalt und das Setting des Films.