WM-Silber für den Männer-Doppelvierer, Oliver Zeidler will wieder Weltmeister werden
Vier deutsche Vierer standen am Samstag (29. August 2026) in Amsterdam in den WM-Finals, eine Medaille sprang für den Deutschen Ruderverband heraus: Silber ging an den Männer-Doppelvierer. Marc Weber, Felix Heinrich, Jonas Gelsen und Ole Hohensee kamen nach einem großartigen Rennen knapp hinter Titelverteidiger Italien ins Ziel. Zufrieden konnte auch der Männer-Vierer sein, der seinen Höhenflug in dieser Saison mit dem vierten Platz abrundete.
Enttäuschung herrschte bei den beiden Frauen-Booten. Der Doppelvierer hatte bei starkem Wind auf der schlechtesten Bahn keine Chance und wurde abgeschlagen Sechster. Unerwartet kam auch der Frauen-Doppelvierer nicht über den sechsten Rang hinaus und hatte mit der Medaillenentscheidung anders als bei den letzten Großereignissen nichts zu tun.
„Natürlich, zwei Vierer-Medaillen wären schöner gewesen, aber ich bin zufrieden“, sagte Cheftrainer Marcus Schwarzrock. „Der Männer-Doppelvierer ist sehr, sehr gut gefahren. Silber ist die erste Medaille in dieser Bootsklasse bei einem Topereignis seit elf Jahren, das sagt schon viel. Vom Männer-Vierer hätte keiner den vierten Platz erwartet, auch das ist sehr erfreulich. Für den Frauen-Vierer war es bereits ein Erfolg, das Finale erreicht zu haben. Dass sie so weit zurück lagen, hatte natürlich viel mit der ungünstigsten Bahn bei diesen Windverhältnissen zu tun. Für den Frauen-Doppelvierer tut es mir leid: die ganze Saison Top-Platzierungen und hier dann nicht die beste Form erwischt. Sie konnten ihr Potenzial dieses Mal nicht nutzen.“
Männer-Doppelvierer beendet lange Durststrecke
Nach einem elektrisierenden Finale wurde natürlich spekuliert. Hätte es auch WM-Gold für den deutschen Doppelvierer werden können, wenn man über einen Sieg im Halbfinale wie Titelverteidiger Italien auf den windärmsten Bahnen 1 und 2 gestartet wäre? Vielleicht, denn es trennte die beiden Top-Teams nicht viel. Vom Start weg zündete das deutsche Boot auch auf Bahn 3 groß auf, übernahm sofort die Führung und lag lange vorne. Bei 1300 Metern schob sich Italien vorbei, und gab den knappen Vorsprung bis ins Ziel nicht mehr ab. So sehr sich Marc Weber, Felix Heinrich, Jonas Gelsen und Ole Hohensee (Frankfurter RG Germania, RK Normannia Braunschweig, RC Nassovia Höchst und Stralsunder RC) auch bemühten, das italienische Boot hielt stand und verwies Deutschland mit 0,86 Sekunden Vorsprung auf den Silber-Rang. 1,80 Sekunden zurück ging Bronze an Großbritannien.
Es war die erste WM-Medaille für einen deutschen Doppelvierer seit 2015, besonders wertvoll also, zudem erzielt mit der besten jemals in Deutschland gefahrenen Zeit (5:34,46 Minuten). „Wir wollten dem Rennen unseren Stempel aufdrücken und sehen, was rauskommt“, sagte Schlagmann Ole Hohensee über den offensiven Start des Bootes. „Bei 1000 Meter haben wir gemerkt, dass wir nicht noch mal schneller werden konnten und die anderen Boote näherkamen“, berichtete Felix Heinrich. Jonas Gelsen sah familiär schwere Zeiten auf sich zukommen, weil sein Bruder Jakob kürzlich U23-Gold geholt hatte: „Aber ganz ernsthaft können wir mit der Silbermedaille sehr gut leben, denke ich.“ Bugmann Marc Weber, der von den Kollegen als der Stratege im Boot gefeiert wurde, analysierte: „Im Endspurt haben uns heute die Körner gefehlt. Aber insgesamt war es ein geiles Rennen, jede Idee ist aufgegangen. Es gibt Motivation, das nächstes Jahr noch besser zu machen.“
Bundestrainer Francesco Fossi zog eine zufriedene Zwischenbilanz für den Männer Skull, noch vor der letzten Fahrt von Oliver Zeidler. „Wir haben nicht nur mit dem Doppelvierer, sondern auch mit dem Doppelzweier große Gegner geschlagen. Alle arbeiten hart und gut zusammen. Das gibt große Zuversicht für das vorolympische Jahr 2027“, sagte der Italiener.
Männer-Vierer holt mit Platz vier Optimum heraus
Sehr gut verkaufte sich der Männer-Vierer im A-Finale mit dem vierten Platz. Jasper Angl, Mark Hinrichs, Benedict Eggeling und René Schmela (RV Münster, Limburger ClfW, RC Favorite Hammonia, Berliner RC) waren zunächst auf Rang fünf abonniert, gingen aber bei 1650 Metern an Rumänien vorbei und brachten den vierten Rang nach Hause. Eine Medaille war nicht in Reichweite, zu den drei starken Top-Booten USA (Gold), Niederlande (Silber) und Großbritannien (Bronze) klaffte eine Lücke von über fünf Sekunden. „Wir hätten sie gerne geholt, müssen aber zugeben, dass die drei Boote vor uns noch eine kleine Nummer zu groß für uns waren“, sagte Bundestrainerin Sabine Tschäge. Von Enttäuschung war aber keine Spur, denn die positive Entwicklung des Bootes in den letzten Monaten setzte sich auch im A-Finale fort. „Sie haben es sehr gut gemacht, es war unser bestes Rennen hier. Dabei war die Finalteilnahme schon ein Erfolg. Alles zusammen macht viel Lust auf mehr“, sagte Tschäge.
Frauen-Doppelvierer kommt nicht in Fahrt
Mit großen Ambitionen nach Amsterdam gereist, konnte der Frauen-Doppelvierer diesen nicht gerecht werden. Für Maren Völz, Juliane Faralisch, Johanna Debus und Frauke Hundeling (RC Potsdam, Frankfurter RG Germania, RV Hellas Offenbach und Deutscher RC) reichte es auf Bahn 5 unerwartet nur zum sechsten Rang im A-Finale. Von Beginn an geriet das deutsche Boot ins Hintertreffen und schaffte es nie, vom letzten Platz wegzukommen. Die Niederlande, in Luzern noch vom Völz & Co. bezwungen, holten Gold vor Großbritannien und den USA. Über 14 Sekunden betrug der deutsche Rückstand auf den WM-Sieger.
„Der Wechsel von schlechten und guten Rennen bei dieser WM hat sich heute leider fortgesetzt“, sagte Trainer Marcin Witkowski. „Wir haben noch zu wenig Automatismen, das war uneffektives Rudern. Wir haben alles probiert, aber ohne Effekt. Trotz des sechsten Platzes war es aber eine gute Saison, finde ich. Zum vorolympischen Jahr haben wir aber noch viel Arbeit vor uns.“
Frauen-Vierer vom Winde verweht
Widrige Winde auf der Bahn 6 verdarben dem deutschen Frauen-Vierer allen Spaß am A-Finale. Hannah Reif, Paula Hartmann, Annabelle Bachmann und Pia Greiten (Frankfurter RG, Mainzer RV, RV Ingelheim und Osnabrücker RV) waren teilweise vor allem damit beschäftigt, die Bahn zu halten. Auch wegen der Katamaran-Wellen, die als zweites Problem auftraten. Zu so viel Pech kamen auch windtechnisch besser gestellte Konkurrenten, die großartige Leistungen boten. Der neue Weltmeister USA siegte in WM-Bestzeit von 6:09,82 Minuten, auch der Zweitplatzierte Australien und der Drittplatzierte Niederlande blieben unter der bisherigen Bestmarke. Mit über 32 Sekunden Rückstand kam das DRV-Boot ins Ziel. „Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, mit Rumänien und Großbritannien mitzufahren. Aber irgendwann ging es dann nur noch darum, runterzukommen“, sagte Bundestrainer Alexander Schmidt.
Oliver Zeidler als Zweitschnellster im A-Finale
Drittes WM-Rennen, dritter Sieg: Oliver Zeidler (Frankfurter RG Germania) hat das A-Finale des Männer-Einers erreicht. Der Olympiasieger setzte sich überlegen durch, erst durch den Endspurt um die Finalplätze zwei und drei wurde es am Ende noch etwas enger. Samuel Melvin (USA) und Bruno Cetriaro Barrolo (Uruguay) begleiten Zeidler ins A-Finale am Sonntag. Im zweiten Halbfinale war Yauheni Zalatay (AIN) 16 Hundertstel schneller als Zeidler bei seinem Sieg. Damit steht ihm im A-Finale die windgeschützteste Bahn zu, ein nicht ganz unwichtiger Vorteil bei den schlechten Verhältnissen in Amsterdam. „Auf den ersten Blick stört uns das bisschen, aber Olli hat heute gezeigt, dass die zweitbeste Bahn auch zum Sieg reicht“, sagte Trainer Heino Zeidler. Insgesamt bescheinigte er seinem Sohn einen „sehr, sehr souveränen und wertvollen Sieg“.
Jonas Slettemark Juel (Norwegen) und Victor Marcelot (Frankreich) stehen als Zweit- und Drittplatzierte des zweiten Halbfinals ebenfalls im A-Finale. Als Vierter ausgeschieden ist überraschend Titelverteidiger Stefanos Ntouskos (Griechenland). Damit wird es am Sonntag auf jeden Fall einen neuen Einer-Weltmeister geben.
Auch Föster leidet unter der windigen Bahn 6
Die windumtoste Bahn 6 wurde nach dem Frauen-Vierer im A-Finale auch Alex Föster (RC Meschede) im Halbfinale der Frauen-Einer zum Verhängnis. Ohnehin eher als Außenseiterin in einem starken Feld gestartet, musste sie sich mit Rang sechs begnügen. „Es gab immer wieder Böen als Gegenwind. Also hatte sie keine Chance“, sagte Trainer Sebastian Kleinsorgen. Die sehr schnelle Lauren Henry (Großbritannien), Karolien Florjin (Niederlande) und Vikoria Senkute (Litauen) qualifizierten sich für das A-Finale, in das es auch die für die Schweiz startende Deutsche Aurelia-Maxima Janzen als Dritte des zweiten Vorlaufes schaffte. Für Föster, die am Ende des Rennens Kräfte sparte, geht es am Sonntag im B-Finale (13:10 Uhr) weiter – dann wohl mit einer besseren Bahn.
Unfaire Bedingungen: Jury stellt auf Time Trial um
Auch die WM-Fairnesskommission stellte am Samstag wegen des starken, unterschiedlichen Windes unfaire Bedingungen fest. Sie entschloss sich deswegen dazu, die Vorläufe in den beiden Achter-Wettbewerben und im Mixed-Doppelzweier am Ende des Tagesprogramms im Time-Trial-Format auszutragen. Alle Boote wurden nacheinander auf Bahn 4 im 60-Sekunden-Abstand ins Rennen geschickt. An der Progressionsregel änderte sich nichts: jeweils die beiden Ersten pro „Vorlauf-Gruppe“ und die Zeitschnellsten kamen weiter.
Männer-Achter mit doppeltem Ersatz weiter
Der Männer-Achter qualifizierte sich als Zweiter seiner „Vorlauf-Gruppe“ hinter den Niederlanden für das Halbfinale und war bei seiner Alleinfahrt das fünftschnellste der 13 Boote. Zwölf stehen am Sonntag im Halbfinale, nur China schied aus. Theis Hagemeister und Tassilo von Müller fehlten erkrankt und wurden positionsgetreu ersetzt durch Tobias Strangemann und Max John. „Die Umbesetzung ist eine Vorsichtsmaßnahme. So haben Hagemeister und von Müller einen weiteren Tag zur Erholung. Ich gehe davon aus, dass sie am Sonntag wieder dabei sein können“, sagte Bundestrainer Mark Emke.
Im Halbfinale am Sonntag (10:05 Uhr) – dann wohl wieder im normalen Format – sind die Gegner des Deutschland-Achters nicht von Pappe: Titelverteidiger Niederlande, Großbritannien, Neuseeland, Polen und die Ukraine. Dennoch soll ein Platz unter den ersten Drei und der Sprung ins A-Finale am Nachmittag gelingen.
Männer-Achter: Paul Klapperich, Tobias Strangemann, Olaf Roggensack, Mattes Schönherr, Max John, Julius Christ, Sönke Kruse, Frederik Breuer und Jonas Wiesen (Bonner RG, RV Dorsten, RC Tegel, RC Potsdam, ORC Rostock, RTHC Bayer Leverkusen, RV Münster, Bonner RG und RG Treis-Karden)
Frauen-Achter kommt ins B-Finale
Auch der Frauen-Achter musste alleine auf die Strecke. Die achtbeste Zeit unter zehn Booten brachte das Boot ins B-Finale am Sonntag. "Wir hatten uns schon auf eine aussichtsreiche Bahn gefreut, dann kam die kurzfristige Umstellung mit schwer nachvollziehbaren Entscheidungen bezüglich der Startreihenfolge", sagte Bundestrainer Alexander Schmidt. Nur 0,6 Sekunden lag sein Boot hinter Luzern-Sieger Australien, der ebenfalls das A-Finale verpasste. "Nun hoffen wir morgen auf bessere Umstände und ein ordentliches Rennen", sagte Schmidt.
Frauen-Achter: Nora Peuser, Paula Hartmann, Olivia Clotten, Antonia Galland, Pia Greiten, Annabelle Bachmann, Luise Bachmann, Tabea Schendekehl und Steuermann Florian Koch (RU Arkona Berlin, Mainzer RV, Neusser RV, RC am Baldeneysee, Osnabrücker RV, RV Ingelheim, RV Ingelheim, RC Hansa Dortmund, Donau RC Ingolstadt)
Faralisch/Gaus stehen im Halbfinale
Im Mixed-Doppelzweier haben Juliane Faralisch und Arno Gaus (Frankfurter RG Germania und Bonner RG) das Halbfinale erreicht. Sie wurden in ihrer „Vorlauf-Gruppe“ Dritter, qualifizierten sich aber mit der achtbesten Zeit.
Marcus Klemp rundet Para-Bilanz ab
Für Marcus Klemp (Olympischer RC Rostock) endete das B-Finale des PR1 Männer-Einers mit dem zweiten Platz. Damit erreichte er bei dieser WM Gesamt-Rang acht. Am Freitag war er wegen der Unwetter-Unterbrechung als Letzter auf die Strecke gegangen, am Samstagmorgen musste er als einer der Ersten ran. Klemp erkämpfte sich den zweiten Rang hinter dem Israeli Shmuel David mit viel Einsatz.
„Zwei Weltmeistertitel und alle vier deutschen Para-Boote unter den besten Acht der Welt sind eine starke Bilanz. Wir haben gezeigt, dass wir in der Spitze ganz vorne mitfahren können, sehen aber gleichzeitig sehr klar, dass wir in allen Bootsklassen bis Los Angeles noch Schritte machen müssen“, lautete das Fazit von Para-Bundestrainer Marc Stallberg.
So geht es am Sonntag weiter
Das Einer-Finale mit Oliver Zeidler (14:28 Uhr) und ein mögliches A-Finale mit dem Deutschland-Achter (13:38 Uhr) stehen am letzten WM-Tag aus deutscher Sicht im Mittelpunkt des Interesses. Außerdem fallen die Entscheidungen in den Mixed-Booten.
Die ARD zeigt eine deutsche Bilanz am Sonntag im Rahmen der Sportschau ab 13.30 Uhr im Ersten. Worldrowing und Eurovision Sport streamen alle Rennen live.
Events
Boote
| Vorlauf 4 | 7:24.15 | 1 . Platz | |
| Viertelfinale 2 | 6:46.48 | 1 . Platz |
| Vorlauf 4 | 8:03.41 | 3 . Platz | |
| Viertelfinale 4 | 7:34.64 | 3 . Platz |
| Vorlauf 1 | 7:45.72 | 2 . Platz | |
| Halbfinale A/B 2 | 7:24.32 | 1 . Platz | |
| Finale A | 6:52.62 | 4 . Platz |
| Vorlauf 2 | 8:54.29 | 3 . Platz | |
| Halbfinale A/B 2 | 8:31.98 | 4 . Platz | |
| Finale B | 8:39.20 | 1 . Platz |
| Vorlauf 2 | 10:45.01 | 2 . Platz | |
| Halbfinale A/B 2 | 9:29.19 | 4 . Platz |
| Vorlauf 3 | 7:22.38 | 5 . Platz | |
| Finale C | 6:54.48 | 3 . Platz |
| Vorlauf 3 | 7:56.78 | 3 . Platz | |
| Halbfinale A/B 2 | 7:29.74 | 4 . Platz | |
| Finale B | 7:02.87 | 1 . Platz |
| Vorlauf 5 | 6:50.38 | 3 . Platz | |
| Viertelfinale 3 | 6:45.44 | 2 . Platz | |
| Halbfinale A/B 2 | 6:36.28 | 5 . Platz | |
| Finale B | 6:11.82 | 3 . Platz |
| Vorlauf 2 | 7:43.22 | 3 . Platz | |
| Halbfinale A/B 2 | 7:19.12 | 6 . Platz | |
| Finale B | 6:49.42 | 2 . Platz |
| Vorlauf 2 | 7:16.61 | 1 . Platz | |
| Finale A | 6:23.87 | 2 . Platz |
| Vorlauf 3 | 6:44.02 | 3 . Platz | |
| Halbfinale A/B 1 |
| Vorlauf 2 | 9:17.44 | 1 . Platz | |
| Finale A | 8:08.26 | 1 . Platz |
| Vorlauf 2 | 7:47.44 | 1 . Platz | |
| Finale A | 7:03.97 | 1 . Platz |
| Vorlauf 3 | 6:24.70 | 2 . Platz | |
| Halbfinale A/B 2 | 6:00.15 | 2 . Platz | |
| Finale A | 5:49.64 | 4 . Platz |
| Vorlauf 3 | 7:31.33 | 4 . Platz | |
| Halbfinale A/B 1 | 6:44.19 | 3 . Platz | |
| Finale A | 6:42.33 | 6 . Platz |
| Vorlauf 2 | 6:16.11 | 1 . Platz | |
| Halbfinale A/B 2 | 5:44.61 | 2 . Platz | |
| Finale A | 5:34.46 | 2 . Platz |
| Vorlauf 2 | 6:59.92 | 4 . Platz | |
| Halbfinale A/B 2 | 6:24.38 | 3 . Platz | |
| Finale A | 6:22.59 | 6 . Platz |
| Vorlauf 2 | 5:31.70 | 2 . Platz | |
| Halbfinale A/B 1 |
| Vorlauf 1 | 6:13.59 | 4 . Platz | |
| Finale B |
| Finale A |