14. Mai 2024 | Nationalmannschaft | von Hans Strauss

DRV nominiert zwölf Boote für den Weltcup auf dem Rotsee

Frühmorgendliche Stille am Rotsee: Die Regattastrecke gehört zu den beliebtesten Ruderrevieren. Foto: Schurwanz

Mit zwölf Booten nimmt die Ruder-Nationalmannschaft am zweiten Weltcup der Saison auf dem Luzerner Rotsee teil (24. bis 26. Mai 2024). Nicht am Start sind die Ruderer und Ruderinnen, die sich wenige Tage vorher an gleicher Stelle bei der finalen Nachqualifikation und der Para-Qualifikationsregatta um die letzten Startplätze bei den Olympischen Spielen und den Paralympics bewerben.

Das DRV-Aufgebot wird von Einer-Weltmeister Oliver Zeidler angeführt. Für ihn und die meisten anderen Boote geht es gegen voraussichtlich starke Konkurrenz um eine wichtige Formüberprüfung auf dem Weg nach Paris. Das gilt insbesondere für die Doppelvierer der Männer und Frauen, die im Zuge ihrer Vorbereitung die Europameisterschaft in Ungarn ausgelassen hatten. Für Arno Gaus im Leichtgewichts-Männer-Einer, den deutschen Kleinbootmeister Paul Berghoff im Männer-Einer und den Leichtgewichts-Doppelzweier mit Nikita Mohr und Finn Wolter ist die Luzern-Nominierung ein Bonus für ihre gezeigten Leistungen.

Nicht antreten kann auf dem Rotsee der PR3-Mixed-Vierer. Er sollte seinen ersten Saisonwettkampf bestreiten, es gingen jedoch keine Gegenmeldungen ein. Nun wird die Mannschaft das freigewordene Wochenende zum Training nutzen, der Saisoneinstand ist auf den Weltcup III in Poznan verschoben. 

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